Blog

Willkommen in meiner "Meckerecke", oder wie andere auch sagen würden: Blog. Hier schreibe ich über alles Unsinnige und Sinnige was mir so in den Sinn kommt und was mich auf die Palme bringt - oder auch ganz lapidare Sachen.

Die Beiträge können - müssen aber nicht - enthalten: Sarkasmus, Zynismus, Ironie, Wahrheit, eigene Meinung.

Ich hab euch gewarnt!

Ein neues Radio für ein altes Auto.

Wie einige vielleicht wissen, besitze ich einen alten, etwas sehr ramponierten, Opel Vectra. Das ist nicht mein 'Hauptfahrzeug', aber ich bewege die gute die letzte Zeit etwas häufiger. Und wenn man häufiger mit etwas unterwegs ist, möchte man natürlich auch einige Annehmlichkeiten in diesem Gefährt haben. Eine davon ist ein Radio.

Nachdem ich im letzten Blog-Post für dieses Radio nach einem Stecker gefragt hatte - und ihn schließlich bei a.t.u. gefunden habe, ist es doch ein anderes Radio geworden. Warum, werdet ihr euch sicherlich fragen. Nun, anscheinend habe ich es entweder überlesen oder die tolle Gruppierung von Amazon, die das DAB+ (MVH-S210DAB) und das BT (MVH-S310BT) Modell in die gleiche Übersicht quetschen, hat es mir so suggeriert, dass ersteres Modell nicht nur das Digitale Radio kann, sondern auch die Bluetoothfunktion besitzt, die ich gerne gehabt hätte. Weit gefehlt! Ist übrigens mein aller erster Amazon-Return, den ich jemals gemacht habe. Aber wie ist das nochmal mit mir und meinen dann ich möchte es jetzt haben?

Die gute Yijare musste eh noch runter in die Stadt, da drei Briefe per Einschreiben verschickt werden mussten, also wurde kurzerhand der Hintern in die Selbstfahrlafette geschmissen und, nach einem Umweg über einen DPD Drop Store, sich über die Deutsche Post geärgert. Ausgerechnet an dem Tag war wegen 'betrieblicher Umstände' das Hauptpostamt der Stadt zu. Ja Krutzifixamol!

Eine Stadt weiter wurden die Briefe dann für knappe 10 Teuronen der Obhut der Post übergeben und dann in den Saturn getingelt.

Saturn ist leer

Ernüchternde und gähnende Leere. Der Real neben an führt nicht einmal Car HiFi. Eine schnelle Suche in Google brachte ACR hervor und halt a.t.u. - Mit ACR konnte ich so gar nichts anfangen, also bin ich zum Unger. - Aber nicht zu dem bei dem ich den Stecker gekauft hatte, sondern bei einem anderen, weil, warum nicht.

Mit Mund-Nase-Maske und absoluter Null-Ahnung bewaffnet, wurde nun der zweite a.t.u innerhalb weniger Tage überfallen. Nachdem ich erklärt hatte das mein DEH-6400BT (von 2011 (!)) so langsam aber sicher nicht mehr gebrauchbar ist - eigenständiger Umwechsel zum 'Demo-Modus', ein Displaybruch, der Auswahlring um den Lautstärke-Regler ohne Funktion... Der gute Mann hinter der Theke war von meinem Wissen um die eigentliche Technik derart überwältigt, dass er mir keine richtige Beratung hat zu Teil werden lassen und ich mir schlich blind ein weiteres Pioneer aus dem Regal geklaubt habe, 'sicher' mit NFC-Pay bezahlt habe und dann den Heimweg angetreten habe.

Geworden ist es ein Pioneer DEH-S720DAB - diesmal tatsächlich auch mit Bluetooth. Und einem CD Wechsler, auch wenn ich den nicht gebraucht hätte und ohne ihn gute 20 Euronen billiger weggekommen wäre. Lehrgeld, das ich öfters bezahlen muss, da ich doch impulsiv sein kann.

Der Vectra ist eineri der ersten der Baureihe "B" - und damit aus dem letzten Monaten des Jahres 1995, also besitzt er eine AM/FM Antenne und keine tolle, DAB+ -'aktiv'-Antenne, wie es neuere Fahrzeuge verbaut haben. Warum also die paar Euro extra für DAB+ zahlen, wenn man sich eh eine Fensterantenne verbauen muss, die dazu führt das man ds Amaturenbrett abbauen sollte? Es gibt da eine nette kleine Erfindung, die sich DAB/FM-Splitter nennt und mir so diese Probleme schlicht ersetzt hat. Ja man legt sich damit ein weiteren, klobigen Kabelsalat in die Mittelkonsole, aber es funktioniert.

Eingebautes Radio

Das sollte mein Handy länger am Leben halten, wenn ich die Beschallung nicht rein über Bluetooth mache. Jetzt muss ich nur noch das Bedien Element der Klimaanlage richtig sauber machen und die Mittelkonsole ist halbwegs präsentabel.

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Antennen-Stecker für ein Autoradio

Manchmal frage ich mich ob ich einfach nur die falsche Vorstellung von Ersatzteilen habe, oder ob ich schlicht die Frage dazu falsch stelle. Das Problem, das ich derzeit habe, hängt mit einem Auto älteren Baujahres, genauer 1995 zusammen, in das ein neues Radio eingebaut werden soll, da das alte... Nun, kein Radio mehr ist. Als dieses Radio eingebaut wurde, gab es schon ein latentes Problem - das Antennenkabel, welches in dem Originalen Radio irgendwann mal gesteckt haben musste wurde nicht abgesteckt - sondern abgeschnitten. ha denkt man sich da, das ist ja eigentlich nur ein Koaxialkabel, das einen neuen Stecker aufgecrimpt braucht. Und hier kommt das Problem: Ich finde Adapter, die vom 'alten' auf den 'neuen' Stecker gehen, aber keinen Kabel auf Stecker, den man nachträglich wieder auf das entsprechende Antennenkabel bekommt. natürlich könnte ich jetzt einfach zu ATU oder Ptstop düsen und da nachfragen, aber ich glaube die schauen mich mit großen Augen an, halten mich für bescheurt und versuchen mir was ganz anderes zu verkaufen.

 

Wie gesagt, ich bin da momentan leicht überfragt.

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Microsoft, Mixer und das Aus

Es gibt Dinge, die sollte man niemals anfassen, wenn man absolut keine Ahnung von der Materie hat - auch wenn die Firma, die man da kaufen kann durchaus Geld in den eigenen Beutel spühlen kann. Während der Platzhirsch Twitch.tv Milliarden an Umsatz in die Kassen von Amazon spühlt, hat Microsoft sich des damals kleinen Streaming Dienstes "beam" angenommen. - Immerhin hatte beam die "FTL"-Technologie entwickelt, mit der die Streamer/Zuschauer Interaktion von einer guten Minute auf unter 10 Sekunden geschrumpft ist, was durch kaum bearbeitung der Rohdaten des Streamers erreicht wird. - Übrigens etwas, mit dem YouTube sich nicht anfreunden will. Die codieren den Livestream fröhlich um.

Beam war ein ambitioniertes Projekt und hat etliche Streamer zu sich gezogen, immerhin war es familiärer, freundlicher und das Partnerprogramm schien besser für die Streamer zu sein als bei Twitch. So kam es, das ich den ersten Kontakt mit beam vor über 5 Jahren hatte, als ChaosChunk dorthin wechselte - bevor er das streamen dann irgendwann gänzlich aufhörte. Aber das ist eine andere Geschichte, für ein anderes Mal. Beam wurde 2016 von Microsoft akquiriert und dann relativ schnell in Mixer umbenannt.

Mixer stand nun, mit etlichen Milliarden an Investionsgeldern, die man nutzen konnte, gut gegen den omnipräsenten Koloss Twitch dar. Und man schaffte es auch einige der größenen Namen von Twitch abzukaufen. Weder Shroud noch Ninja kann ich es verdenken die Millionen, die ihnen geboten wurden, nicht abzulehnen. Doch das half der Community von Mixer in keinster Weise. Da der Streaming-Dienst zwangsweise als App auf die Xbox One zu geschnitten wurde, war der Otto-Normal User der Desktop PC's für Microsoft uninteressant. Ein Fehler von vielen, aber der Sargnagel kam dann dieses Wochenende.

Ich finde die Quelle für die Aussage nicht, aber angeblich soll eine Community Managerin die ihr zugeteilten Partnered Streamer als 'ihre Sklaven' bezeichnet haben - was einen Shitstorm auf Twitter ausgelöst hat. Bei all den Sachen, die Momentan so vor sich gehen, sicherlich nicht die beste Publicity, aber die Art und Weise, wie Microsoft darauf reagiert hat... Schwanz einkneifen ist eine sehr freundliche Umschreibung dessen. Anstelle das Problem, das übrigens nicht nur bei Mixer existiert, an zu gehen, wird der Laden kurzer Hand einfach geschlossen. Chicken Out nennen die Amerikaner solches Verhalten. Ich finde es verantwortungslos und zeigt wie wenig Rückgrat der Software-Gigant aus Redmond hat.

Dennoch ist die Reaktion wohl einfach nur eine Vorverlegung der Pläne gewesen, die Microsoft bereits hatte, den mal so eben einen Deal mit Facebook machen, gerade wo es um Milliarden von Dollar geht, ist nicht über Nacht passiert.

Hier kommt jetzt aber noch etwas hin zu, was, glaube ich, kaum jemand auf dem Schirm hat. Microsoft war sehr erpicht darauf, das man seinen Mixer-Account mit seinem Microsoft-Konto verbindet. In dem nur sämtliche Zahlungsinformationen, Adressdaten und Hardware Daten der Rechner, die man mit diesem Konto benutzt, hinterlegt sind. Da Microsoft einen zwingt dieses Konto zu nutzen, wenn man ihre Office-Lösung nutzen möchte - oder einen anderen Dienst, wie den Microsoft-App-Store, die Xbox-App oder halt auch Mixer, wenn man nicht schon vorher einen Account bei beam hatte. Auf all diese Daten hat jetzt Facebook zugriff. Das wird natürlich dementiert werden - und mir kleinem Licht in der Onlinewelt muss man da keinen Glauben schenken. Wer hier mit der DSVGO um die Ecke kommt... was interessiert zwei Amerikanische Firmen, auf amerikanischem Boden ein europäisches Gesetz? Genau, so viel. Nämlich gar nicht.

Mir tut es um die Streamer leid, die Mixer als eine Art zu Hause gesehen haben, abseits der Toxizität, die auf Twitch herschen kann. Einer der Gründe, warum es auf Mixer familliärer zu ging, war nicht nur die deutlich kleinere Größe, nein, die Gesammtcommunity war friedlicher und Gruppendynamisch auch akzeptierender. Es gab zwar immer mal wieder den 'odd one out', aber im Grunde konnte jeder das Streamen, was er wollte, so lange es nicht gegen die AGB oder gute Sitte verstoßen hat. Von Leuten, die einfach nur einen netten Plausch mit einem gehalten haben (etwas, was zu jener Zeit auf Twitch ein Bann-Grund war, heute seine eigene Kategorie hat) - da fällt mir der leider verstorbene CrankyCanuck ein - #PowerOfTheCoffee. Er war alt, ja, aber er hatte harte Worte übrig für Dinge, die ihn gestörrt haben oder er hat mit einem Dinge diskutiert, die das Leben betrafen. Quasi der Damian von Mixer. Oder die Künstler, sei es Queen Of Art, die mit ihrer sanften Art mir Stunden an Unterhaltung geboten hat oder JordinLaine, die gute Musik macht, hin zu den Gamern - und da gibt es ettliche ettliche die ich gerne mal angeschaut hab. Angefangen bei Keona, mit der ich seit wir gemeinsam auf ChaosChunks Server gespielt haben eine Freundschaft verbindet, über CowboyCave und Choob.

Schade um eine gute Plattform, die in Zeiten der Unruhen, eines der Opfer geworden ist, die man hätte vermeiden können.

Ein Brocken von einem Drucker

Irgendwie schaffe ich mir die letzte Zeit viele, neue Dinge an :D

Da mein alter HP DeskJet 3520 vor einiger Zeit schon seine Fähigkeit zum Drucken verloren hatte - der Druckkopf wollte nicht mehr in die Position fahren, in der man die Druckerpatronen austauschen kann und er hatte auch so noch einige andere kleine Wehweh'chen, habe ich mir einen neuen Drucker gegönnt.

Einen Druck-Server sollte er haben (Ethernet/LAN), da ich hn nicht nur an einem Rechner betreiben wollte, sondern von jedem, im Netzwerk angemeldeten, Gerät darauf drucken  möchte. Dann kam irgendwann die Idee auf, das man damit doch auch DIN A3 Blätter scannen könnte. Damit wurde die Auswahl enger und gleichzeitig auch ein gutes Stück teurer.

Da ich eine persönliche Abneigung gegen Epson hege und Cannon keine wirklichen 'Workforce'-Drucker herstellt, bin ich wieder bei einem Modell der Firma Hewlett-Packard gelandet Diesmal jedoch ist es der HP OfficeJet Pro 7740, der im Gegensatz zu dem 3520 einfach nur verboten groß ist.  Länge: 71,3 cm; Breite: 58,4 cm; Höhe: 38,3 cm - das macht dem Gehäuse von Beast Konkurenz.

Das gute Ding wurde per DPD Boten geliefert und ich muss sagen, wenn die DHL schon Mist baut, unterbietet DPD das ganze nochmals. Der Drucker wiegt mit Verpackung seinen halben Zentner und ist bei den Abmessungen auch nicht wirklich Handlich. Nur weil wir derzeit Kontaktlos empfangen können/müssen, heißt das nicht, das der Paketbote von seiner Pflicht entbunden ist das Paket zum Kunden an die Wohnungstür zu bringen. Nur weil man hinter der ersten verschließbaren Tür ist, heißt das nicht, das man es zugestellt hat.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das Ding nicht doch selber im meine Wohnung gehievt bekommen hätte.

Drucker 1

Natürlich muss man ihn dann auch auspacken :)

Drucker 2

Interessant hierbei war die Tatsache, dass ich ein Kabel für die Britischen Inseln nun habe. Rechts unten sind die Patronen und darüber die Bedinungsanleitung. jedoch keine Seite in Deutsch.

Drucker 3Drucker 4

Der Drucker kommt in einer Plastiktasche, mit der man ihn aus der Verpackung heben können soll. Zu zweit. Aber wenn das Plastik schon so zerreißt... dann muss halt die gute alte Brachialmethode angewendet werden - Den Karton mit den Beinen festhalten und das Gerät, aus dem Rücken, heraus heben.

Drucker 5

Da steht er jetzt, ohne seine Umverpackung. Immer noch ein Brocken. Erinnert mich wieder daran, das ich meinen Schreibtisch endlich reparieren sollte... oder einfach einen Neuen kaufen sollte.

Drucker 6

Patronen rein, Klappe zu und das gute Ding darf jetzt seinen Dienst bei mir verrichten. - über das Netzwerk.

Drucker 7

Was ich beim Kauf tatsächlich nicht bedacht hatte war, das der Drucker nicht nur ein A3-Scanner ist, sondern auch gleich ein A3-Drucker. Ich denke, ich habe es schlichtweg übersehen, dass ein AiO-Gerät die größe die es scannen kann, auch drucken können muss, damit es als Kopierer gilt.

Was mich jedoch als ein großes Manko ansehe - gerade für ein Businessgerät ist die Tatsache, das HP Smart auf sämtlichen im Netzwerk angemeldeten Geräten, die einen Windows App Store besitzen, ungefragt installiert wurde und das der Drucker automatisch eine E-Mail-Adresse generiert bekommen hat. Welcher Volldepp bei HP hat gedacht, dass das eine super Funktion ist?

Da wurde die erste Filterregel im Router erstellt, damit da auch ja kein weiterer Müll einfach so aus dem Drucker kommt. Sämtlicher UDP/TCP Verkehr mit der Außenwelt ist Tabu!

Filter Drucker

Bis auf diese zwei Makos bin ich doch mit dem weißen Riesen zufrieden.

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Black Lives Matter oder: Anarchie!

Vorab - ich als 'Weiße' darf mir ja keinen Kommentar zu dem erlauben, was unter dem #BlackLivesMatter hashtag so alles passiert - und #AllLifesMatter ist als Nazi-Sprech verpönt worden. - also geben wir doch einen Kommentar zu dem ganzen ab.

Während wir uns alle mit dem Lockdown wegen Corona dieses Jahr Gott sei Dank von Gret'chen verabschiedet haben, scheinen die Amerikaner sich ein neues Thema gefunden zu haben - ihre Polizei. Aber warum gerade diese? Dazu muss man nicht lange suchen. Der Polizist Chauvin des Minneapolis Police Department hatte mit drei Kollegen den Afroamerikaner George Flyod ins Gewahrsam genommen. Dabei kniete er im Nacken des Schwarzen, was durch zwei Autopsien bestätigt, zum Tod von Flyod geführt hat. Für mehr Informationen kann man sich gerne den Wikipedia Artikel durchlesen.

Aber was dann passiert ist, ist meiner Meinung nach kein Aufschrei der schwarzen Bevölkerung der United States, sondern schlichtweg Anarchie. Hunderte sind brandschatzend und raubend durch die Innenstädte mehrer Städte gezogen, haben dabei mehr als eine Person umgebracht und Millionen Dollar Sachschaden verursacht. Und die Polizei hat Tatenlos zugeschaut. Hat tatenlos zugeschaut wie eine vorwiegend aus Afroamerikanern bestehende Meute die Stadt in Schutt und Asche legen, die sie beim Amtsantritt geschworen haben, zu beschützen. Und sie haben es nicht getan. Weil Politiker nicht die Eier in der Hose haben um den Ausnahmezustand zu verhängen und den Plünderen das zu geben was sie verdienen - Knast.

Was man hier jedoch auch sehen kann ist, dass die Deeskalation seitens der Polizei nicht fruchtet. Oder jemals fruchten wird. Wenn in einer Gruppe Leute drin sind, die sich nicht an Regeln halten wollen, dann werden sie sich nicht an Regeln halten. Auch Proteste haben ihre Spielregeln und wer sich nicht an diese hält, der kann eben auch mal ein Gummigeschoss in die Fresse bekommen. Oder von einem WaWe2000 geduscht werden und dabei das Augenlicht verlieren. Eine Hundertschaft wird immer ein Agresionspotenzial für Antifa und co. bilden. Und so lange das so ist, wird die Hundertschaft in Vollkörperpanzerung und Schutzschild auftreten - und im schlimsten Fall mit Räumpanzern auch mal über jemanden drüber fahren. Ist zwar noch nicht passiert, aber irgendwann ist auch hier das erste Mal.

Eigentlich sollte es nach der 'Revolution' durch Martin Luther King jr. vor 60 Jahren doch für die afroamerikanische Bevölkerung ein leichtes sein sich nicht als 'Schwarz' sondern als 'Mensch' zu identifizieren. Den so dumm es klingt, wer sich selber auf eine Eigenschaft reduziert betreibt Rassismus gegen sich selber. Das ist genauso als würde ich mich auf meine Brüste und meinen Hintern reduzieren und dann gegen Sexistmus mir als Frau gegenüber wettern. obwohl ich ja die erste war, die sich selbst darauf reduziert hat.

Die ganze Diskussion über Alltragsrassismus, die jetzt mit dem ganzen einhergeht, find ich lustig zu beobachten. Weil Rassismus fängt schon dabei an, wenn ich einen Norddeutschen Norddeutsch nenne und einen Ostdeutschen Ossi. Oder noch banaler: "Ey du kommst ja aus Köln, Kölner sind Deppen." Oder "Altah, du drecks Alman, ey" - Rassismus pur, aber Deutsche können kein Ziel von Rassismus sein, da dieser nur von Weißen ausgehen kann.

Ich habe fertig. Und geh ne Runde Tarkov zocken. Da interessierts keinen welche Hautfarbe du hast, die Kugel macht dich genauso tot.

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Ein Computer fürs Zeichnen

Ich habe die letzten Tage damit zugebracht einen neuen Computer für eine Freundin zusammen zustellen, da Sie der Meinung ist, dass ich ein klein wenig 'Ahnung' davon zu haben scheine, da ich ja meinen eigenen Rechner auch selber zusammen gebaut habe. Nicht zu teuer sollte er sein und auch ein wenig können. Es musste nicht die neuste Generation von prozessor und Grafik-Karten sein, aber Zeichen wollen würde sie schon gerne damit. Ja, nichts leichter als das. heraus gekommen ist keine Schönheit, aber ich denke man kann das durch aus als upgrade zu ihren jetzigen PC sehen.

 

Sharkoon M25-V
ASUS B365-PLUS ATX
Intel Core i5-9400F 2.9GHz
Alpenföhn Ben Nevis CPU-Kühler 120mm
Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3000MHz
Inno3D GeForce GTX 1050Ti 4 GB GDDR5
Corsair RM550x PC-Netzteil
Crucial MX500 1TB
Asus DRW-24D5MT DVD Brenner

Wenn das alles so klappt, wie ich mir das Vorstelle kann sie daran ohne Probleme ihr Wacom Cintiq Pro anschließen. Wobei ich ihr auch noch zu einem neuen Monitor raten würde. Wobei auch ich mal zwei Neue bräuchte... mal schaun was sich da so ergibt in nächster Zeit.

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Ein neuer Router - zweiter Versuch

Nach dem Fiasko mit dem 'Speedport Smart 3' habe ich, wie ja schon im letzten Blog-Beitrag angekündigt, den etwas älteren 'Speedport W 925V' mir geben lassen - auf dem der Smart 3 basiert. Lediglich der ISDN-Bus und die a/b-Klemmen sind dem Smart 3 abhanden gekommen. Und bei dem de-spec für die Telekommunikation und dem up-spec fürs SmartHome hat jemand dem Chipsatz erzählt, das sämtliche Ports, die über das LAN angesprochen werden, strikt abgewiesen werden. Ein Fehler, der der Telekom bekannt ist, sie sich aber weigert ihn zu beheben. Weil Teamspeak auch so exotisch ist. Aber wollen wir uns nicht weiter über den Smart 3 unterhalten. Immerhin habe ich jetzt ja den 'Vorgänger' 925V.

Optisch unterscheiden sich die beiden Geräte überhaupt nicht.

Speedport W 925V & Speedport Smart 3

Links steht der 925V, rechts der Smart 3.

Die Einrichtung war, wie beim Smart 3 - In die TAE einstöpseln, 5 Minuten warten, das Gerät hatte seine Verbindungsdaten automatisch vom Telekom-Server gezogen. Was ich immer noch Spooky finde. Schnell noch das WLAN auf den richtigen Namen getauft, das Passwort gesetzt und schon kann das Testen der Grundfunktionen seinen Lauf nehmen. Ohne Murren wird jeglicher Datenverkehr zu gelassen, den man selber initiiert. Kein komisches 'Anti-Bot'-Protokoll, das es einem erschwert, seine Spiele zu updaten. Der Smart 3 hat jeglichen p2p-Traffic geblockt. Abgesehen davon das die Torrent-Technik zum Updaten von den meisten großen Spieleschmieden (Activision, Blizzard etc.) genutzt wird, scheint es genauso wie mit der NAPI, das man sie unbedingt 'depricaten' will. Ein Schelm, der sich dabei Überwachungsstaat denkt. Aber alles für die 'Sicherheit' des Kunden.

Das man die beiden WLAN Frequenzen unterschiedlich benennen kann, finde ich eine Spielerei, die aber dennoch ihre Berechtigung hat. Den WLAN to GO Hotspot versteh ich auch noch, aber wie alle Telekom Router ist das größte Manko: Der Expertenmodus ist kein Expertenmodus. Da ich aber, wie auch im letzten Blog bemerkt, das Gerät miete, ist das ein Manko mit dem ich leben muss.

Sollte ich mal zu viel Kleingeld übrig haben, schau ich mir Routing Lösungen an, die mir mehr schmecken. Aber solange der 925V das Super Vectoring verdaut, hat die Telekom immer noch eine zufriedene Kundin.

Ein neuer Router - für den Müll.

Nachdem die letzten Tage bei mir das Internet quasi nicht ging, habe ich mich an den Support der guten Telekom gewendet und die haben festgestellt, das mein alter Speedport "W 724 V" Typ A nicht mit dem "Super Vectoring" klar kommt, das mit meiner Vertragsumstellung auch mich 'erwischt' hat. Mal davon abgesehen das die Technik an sich, in meinen Augen, Müll ist, brauchte ich also einen neuen Router. Empfohlen wurde mir der Speedport Smart 3 - das neuste Modell mit SmartHome Funktionen.

Die erste Ernüchterung: Die Einrichtung ist gar nicht so 'Plug'n'Play' wie es die ganze Zeit heißt. Die MeinMagentaApp, die man zum Einrichten nutzen soll, kann sich in das WLAN nicht einloggen und bleibt damit in einem Dauerloop. - Irgendwann hatte sich der Router selber eingerichtet, was nice ist, aber auch Spooky. Immerhin weiß ein neues Gerät, wo es die Logindaten für sich selber findet.

210Mbit/s down

56Mbit/s up

Ja, das schaut nicht schlecht aus, wenn man vorher bei 120Mbit/s herum gekrebst ist und das nur durch den Austausch der verwendeten Technik. Das ist ja fast wie Magie.

Und jetzt die nächste Ernüchterung: TeamSpeak funktioniert nicht. Weder mit Portfreigabe noch ohne. Wenn ich den alten Router anschließe - wunderbar, alles läuft wie geritzt. Das kann es aber nicht sein. Nach dem durchforsten der "Telekom Hilft Community" scheint das aber ein allgemeines Problem der Smart 3-Geräte zu sein. Und die Telekom weigert sich wehement einzugestehen, dass sie einen Fehler in ihr Flagschiff gebaut haben. Das lustige daran ist nämlich: Kabelgebunden, also über LAN, verweigert der Router sämtliche Kommunikation mit TeamSpeak. Ist man aber über das Funknetz drin, geht es ohne Probleme.

Moment! WLAN geht, LAN aber nicht? Welcher grenzdebile IT-Doktorant hat da dann herum gepfuscht? Beim intigrieren der Funkprotokolle für die SmartHome Steuerung die AVM-Platine halb zerlegt? Die nächste grenzdebile Idee ist das Freigeben des WLAN-Passworts per NFC. Ja, geht einfach, geht schnell. Aber ist so Unsicher, das ich das Passwort auch gleich in Großbuchstaben an die Hauswand schreiben kann.

Ich würde gerne mal in das Gerät hineinschauen und mir den FacePalm gönnen - aber da ich meine Router bei der Telekom miete, ist das Öffnen der Geräte nicht nur ein Vertragsbruch, sondern Sachbeschädigung. Und ich geb keine 140 Euronen aus um da rein zu schauen. Das Geld habe ich so nicht übrig.

Aber, eins kann man dem Support der Telekom doch anrechnen, flink sind sie, wenn man Beschwerden hat. Jedenfalls, wenn man das über die Social Media macht. Die sehr kompetente Dame hat mich erst versucht von den Vorteilen des Smart 3 zu überzeugen und das es ein sehr viel besseres Gerät sei als der Speedport "W 925 V" - aber genau den möchte ich jetzt erstmal haben.

Escape from Tarkov: Ein erstes Fazit

Battlestats Games weißt eindringlich darauf hin, dass das derzeitig spielbare Spiel sich in der Beta befindet und das es so nicht das fertige Produkt darstellt. Übrigens ein Marketingschachzug der besonderen Art: Gib uns negative Bewertung und wir können dich auf Grund von Verleumdung einfach aus unserem Spiel ausschließen. Weil uns danach ist.

EFT beta

Nachdem wir also das aus dem Weg haben, erstmal zu den guten Punkten.

Die Grafik ist hammer! Das Loot-System macht Sinn, das man sein zeug nicht behält nachdem man gestorben ist, auch und das High-level-Spieler von nehm Popels-Level 4 Spieler (aka ich) mal eben mit einer Shotgun zerlegt werden kann - yep, durchaus realistisch. Schusswaffen interessierts nicht wen sie treffen, nur wo. Und meistens tut das immer gut weh. Auch in Echt.

Dass das Game von Russen entwickelt wird merkt man übrigens auch. Nicht nur das Tarkov innerhalb eines Sonderverwaltungsgebiet der Russischen Förderation spielt, nein auch das doch sehr gebrochene Englisch in manchen Texten zeugt davon. Ich habe mir das Spiel nicht auf Deutsch angetan, ich hab die letzte Zeit schlechte Erfahrungen mit Spielen gemacht, die nicht von einem größeren Hersteller sind, wenn man diese auf Deutsch spielen möchte. Aber die etwas holprigen Texte passen dennoch zu dem Spiel! Macht es irgendwie authentisch. besonders weil ich Prapor immer mit diesen dumpfen Unterton lese - "Wollen Waffe kaufen? Hrrabe viele da, schau dich um" oder Peacekeeper, den Typen von der UN der nebenbei Waffen schiebt "Sag was du willst, aber mach schnell, die oben schauen sonst noch was wir hier machen, also, husch husch!"

Das "Versteck" finde ich übrigens auch eine klasse Idee, gibt dem Spiel etwas mehr Tiefe und setzt die 'Raids' oder 'looting runs' auch in ein anderes Licht. Sie ergeben so Sinn. Dein Charakter möchte aus Tarkov weg (deswegen der Spieltitel *hust*) aber das funktioniert nicht mal 'so eben'.

Kommen wir aber zu (meinen) negativen Punkten. Es gibt keinen Malus für das Töten der eigenen Fraktion. Ja, es ist ein Free-for-All Jeder kann jeden töten, aber gerade als Scav würde ich mir wünschen, das man einen malus zum Beispiel auf den Wiedereinstieg als Scav bekommen würde. Immerhin bin ich in den letzten zehn Scav Runden, die ich gespielt habe, von Spieler-Scavs gekillt worden. Was für mich weder Sinn noch verstand bei der Community erscheinen lässt.

Ein weiterer negativ Punkt ist die Wahl des Cheat Schutzes. BattleEye mag ein effektiver Schutz sein, aber ich habe schon in PUBG gesehen wie absolut nutzlos das Programm ist. Nochdazu träg es überhaupt nicht dazu bei, dass das Game ruckelfrei laufen kann.

Und wo wir gerade bei Ruckeln sind. Ich habe manchmal 20 (!!!) Minuten Map Loading Time, und zwei Spiele später läd die selbe Map innerhalb von 30 Sekunden, was in Zeiten von SSD und Übertragungsraten jenseits der 400 MB/s in den RAM absurd ist. Oder die Tatsache, dass man um mit jemanden zu spielen ihn erstmal finden muss, dann ne halbe Ewigkeit auf den Invite wartet und dann noch auf die Bestätigung, das man in der Gruppe ist, mindestens genauso lange wartet.

Wenn ich schon in einer Gruppe spiele, also einem Team, erwarte ich irgendwie, das man die gleichen Exfiltration Punkte hat und nicht der eine nach Osten muss, während der andere an den westlichen Rand der Karte sich durchschlagen soll.

Aber, allem in allem ist es doch auf eine gewisse Art ein neueres Spielerlebnis und wirkt nicht wahllos zusammen geschustert wie VALORANT. Danke, aber da nehm ich ein russisches Game mit seinen kleinen Bugs und etlichen Idioten in der Community lieber hin, als ein Counterstrike meets Overwatch Verschnitt.

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Ein neuer Stuhl für Yijare

Ostern ist noch nicht ganz in unsere Häuser geschlüpft - weil draußen suchen dürfen wir ja bekanntlicherweise eh nicht. Dennoch hat mich ein 'kleines' und 'leichtes' Paket erreicht.

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Der nette Mensch von GLS hat es sogar bis zu meiner Wohnungstür geschleppt, ehe er dann wieder runter getapert is, geklingelt hat und einfach mit heulendem Motor rückwärts von dannen gezogen ist - das ganze hörte sich ungesund für das Getriebe an.

Man kann ja unschwer erkennen was drinne ist - Noblechairs ist ja überall drauf geschrieben. Also auf die Kiste!

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Da lächelt uns eine Rückenlehne - von hinten - an.

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Da drunter kommt dann das ganze Klimbim zum Vorschein, das man für einen ganzen Stuhl so braucht.

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 Und ja, ich wollte ihn eigentlich im Wohnzimmer aufbauen, aber da hätte ich ihn nicht mehr, durch die zugegebenermaßen, schmale Tür zum Büro bekommen.

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Zuerst bauen wir die zweite Armlehne fest, die locker im Karton lag, fragt mich nicht wieso, scheint aber Gründe zu haben.

Ich beschwer mich aber nicht, den die Anleitung beschreibt, außer das Anbauen der zweiten Armlehne, in bekannter IKEA-Manier, wie man den Stuhl zusammen zu schustern hat.

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Der Kippmechanismus wird mit 4 Schrauben samt Unterlegscheiben und Sprengring bombenfest mit der Sitzschale verbunden.

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Die Wippen fürs Kippen drauf geschoben.

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Dann kommen die Rollen in die vorgesehenen Löcher.

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Und herumgedreht damit Zylinder und Manchette ihren Platz finden können.

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Anschließend kommt die Sitzschale auf den Zylinder.

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Die Schrauben an der Lehne werden entfernt.

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Um anschließend wieder rein gedreht zu werden. Der Sicherheitshinweis auf dem Metalstück ist Gold wert. Auch in der Anleitung wird ausdrücklich darauf hingewiesen den Hebel nicht von oben zu bedienen, sondern von Unten zu betätigen, da das Ding mit einer Wucht nach vorne schnellt, die einem schwere Verletzungen zufügen kann.

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Und fertig ist ein NobleChair.

Ich muss sagen, es sitz sich göttlich auf dem Leder!

Bekommen könnt ihr den übrigens hier.

Wie man sieht, ich muss meine Wand endlich mal Tapezieren...